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Zu Gast auf der Bären-Lodge

Zu Gast auf der Bären-Lodge

Das Aussteigen vom Wasserflugzeug, was uns hier her gebracht hat, geht fix. Ein schmales Brett ist die Verbindung zum Ufer, dass wir trockenen Fußes an Land kommen.

Angela, die Inhaberin, begrüßt uns herzlich als kennen wir uns alle schon ewig. Wir helfen noch mit bei der Verladung des Gepäcks, während die Gäste vor uns hier auf der Lodge eilig in das Fliegerchen krabbeln. Wir winken noch zum Abschied und dann wird es Zeit für die Unterkunft.

Ein karger Raum in einer Cabin mit zwei separaten Eingängen. Badewanne, Toilette und Waschbereich sind ausreichend groß, nur für mich viel zu kalt… im Zimmer zwei Betten, kein Schrank, eine Kommode , ein Nachtschränkchen. Mehr nicht. Aber ne tolle Aussicht auf die kleine Bay.

Der Wind ist inzwischen ein Sturm geworden und bläst heftig. Man hört ihn um die Cabinwand jaulen. Noch ist High Tide. Mit Bären ist nicht zu rechnen. Bären mögen keinen Sturm, da bleiben sie lieber im Busch, denn bei Sturm, hören sie nicht so gut. Geht’s den Bären echt wie den Leuten. Blöd nur das es ausgerechnet heute so sein muss. Aber, wir sind hier, weg von dem ollen unflexiblen Best Western. Da macht der Regen nicht mehr so viel aus. Wir sind hier, am Ort unserer Wünsche.


Der Weg zum Haupthaus ist nicht weit, ein paar Schritte nur, die reichen jedoch um nass zu werden. Schuhe muss man an der Tür ausziehen. Vorweg, ich werde hier in der Zeit die Schuhe, auf ein Jahr hochgerechnet, mehr an- und ausziehen als zu Hause.

Innen gibt es drei Räume. Einen großen Livingroom, voll mit Fenstern umrandet; drei großen Sofas, Regale mit DVDs, Fundstücken und Büchern, zwei Sessel und eine Gasheizung. Geradezu liegt der Essbereich mit einem großen Tisch , an den locker 10 Leute ranpassen. Daneben ein kleinerer Raum, der das alte Haupthaus war und nun Küche und eine offene Küchenecke für alle beheimatet.

Der Koch Tom wohnt neben der Küche, was sicher praktisch ist. Die Küche selbst ist nicht sehr groß, aber praktisch und platzsparend eingerichtet .
Ich hole mir Tee und dann packe ich meine Sachen aus, lege alles auf das freie Bett und schon ist Essenszeit. Inzwischen machen sich alle irgendwie bekannt. Und Fakt ist eins, jeder von uns ist froh, hier zu sein.

Das Bären Abenteuer kann endlich starten.