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Alaska Retreat – Der Bär kommt

Unser Alaska-Retreat ist mit viel Abenteuer verbunden.

Wir stehen schon bereit zum Abendessen als der Koch kommt und meint, „Essen gibt es später.“ Er grinst und deutet nach draußen. „Der Bär kommt.“

Na, der ist aber nett der Tom und alle rennen zu ihren Kameras oder auch nur so an die Fenster. Man sieht ihn zunächst kaum im hohen Grad, aber dann schaut er auf, das Maul voller Gräser . Wow, ist der groß. Und, wie toll, er schlägt den Weg  Richtung Lodge ein und schlendert nicht über den Strand. Es ist still. Keiner quasselt und wenn, dann nur leise. Man hört das Klicken der Kameras, und das Schnurbsen des fressenden Bären, die Regentropfen und ein bisschen das Meer in der Bucht.

Ach, ist das schön.

Der Bär, ein junges Männchen von 5 Jahren ist bekannt hier. Er kommt öfter. Er frisst sich gemächlich durchs hohe Gras. Näher und näher kommend. Wenn er aufschaut rasseln die Auslöser der Kameras wie ein leises Maschinengewehr. Wir hören deutlich, wie der Bär die Gräser herausreißen, wie er kaut, schmatzt. Ab und an schaut er sich um, aber es wirkt total lässig. Er ist Null angespannt. Boah, welch wunderbare visuelle  Vorspeise. Sein Fell ist tropfnass, es wirkt strähnig. Er ist ganz und gar dunkelbraun. Hat kleine Augen im Verhältnis zur Größe des Kopfes. Kann man nachvollziehen, das die nicht gut sehen. Gemächlich zieht er an uns vorbei, schlägt dann doch den Weg zum Beach ein und zeigt uns nur noch sein Hinterteil.

Zeit fürs Abendessen.